Wie bleibt das Teearoma bei Longjing-Garnelen erhalten?

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Wie bleibt das Teearoma bei Longjing-Garnelen erhalten?

Longjing-Garnelen bedeuten nicht, Garnelen in konzentriertem Tee einzulegen. Der Eigengeschmack der Garnelen steht im Vordergrund, während der Grüntee lediglich eine dezente Frische beisteuert; zu viel Öl, dominanter Knoblauch oder zu langes Mitbraten der Teeblätter überdecken diese feine Note leicht.

Für zwei Portionen eignen sich ca. 200 g geschälte Garnelen, 3 g Longjing, ca. 80 ml warmes Wasser sowie etwas Salz, Speisestärke und neutrales Speiseöl. Zunächst den Tee mit ca. 80 °C warmem Wasser 2 Minuten aufgießen und den Aufguss von den Blättern trennen. Etwa 30 ml Teeaufguss für das Finish beiseitestellen; der Rest kann separat verkostet werden, um zu prüfen, ob der Aufguss rein und klar ausfällt. Die Garnelen trocken tupfen und vorsichtig mit Salz sowie einer feinen Schicht Stärke vermengen.

Hitzebeherrschung zählt mehr als die Teemenge

Sobald die Pfanne heiß ist, wenig Öl hineingeben und die Garnelen anbraten, bis sie weiß gefärbt und vollständig durchgegart sind. Den bereitgestellten Teeaufguss angießen und kurz einkochen lassen; kurz vor dem Abschalten eine kleine Prise der feuchten Teeblätter hinzugeben, kurz durchschwenken und sofort anrichten. Die Teeblätter müssen nicht vollständig verwendet werden; zu viele Blätter bringen Adstringenz mit sich und stören beim Essen. Fällt das Teearoma beim ersten Versuch zu dezent aus, sollten beim nächsten Mal zunächst andere Würzmittel reduziert werden, bevor die Teemenge erhöht wird.

Krebstiere zählen zu den häufigen Allergenen; bei der Bewirtung Dritter oder im Gastronomiebetrieb sind sie nach den örtlichen Kennzeichnungspflichten auszuweisen und Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Eine Produktbezeichnung mit „Longjing“ ersetzt keinen Herkunfts- oder Qualitätsnachweis; maßgeblich für die verwendete Teepartie bleiben das jeweilige Etikett und die Begleitdokumente.