Wird kochendes Wasser direkt auf Matcha gegossen, weichen Aroma und Bitterkeit unter Umständen von den Erwartungen ab; wartet man zu lange, löst sich das Pulver in kaltem Wasser schwer auf. Statt sich an einer starren Standardtemperatur zu orientieren, empfiehlt sich ein kleiner Vergleich zweier Tassen mit demselben Pulver.
Prüfen Sie zunächst, ob auf der Produktseite Empfehlungen zur Zubereitung angegeben sind. Bereiten Sie identische Pulver- und Wassermengen vor – eine Tasse mit etwas heißerem Wasser, die andere mit etwas abgekühltem Wasser; rühren Sie bei beiden zuerst eine Paste mit wenig Wasser an und füllen Sie dann auf. Achten Sie bei der Verkostung auf Aroma, Bitterkeit, Adstringenz, Nachgeschmack und Schaum. Halten Sie Gefäß, Wasserqualität und Rührweise konstant, da andere Abweichungen den Einfluss der Temperatur sonst überlagern.
Der Verwendungszweck verändert das Ergebnis
Beim Aufschlagen von Matcha mit Wasser kommt das Aroma direkt zur Geltung. Bei der Zubereitung eines Iced Latte dient die kleine Menge warmen Wassers lediglich dem Lösen des Pulvers, bevor Milch und Eis hinzukommen; Gastronomiebetriebe sollten daher das fertige Getränk verkosten und nicht allein die Paste beurteilen. Bei Pulver für Backwaren ist das Ergebnis im Endprodukt entscheidend; die Aufgusstemperatur spielt hierbei eine untergeordnete Rolle.
Gibt die Produktseite eine konkrete Temperatur an, dient diese als Richtwert für das jeweilige Produkt; der persönliche Geschmack lässt sich im Feinbereich anpassen. Die Matcha-Sorten von Jiang Rong Hao sind nach Verwendungszwecken gruppiert; die Zubereitungserfahrung mit einer Sorte garantiert nicht dieselben Eigenschaften für alle Produkte oder Chargen. Produkthinweise ansehen
