Wie Matcha zu feinem Pulver vermahlen wird

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Wie Matcha zu feinem Pulver vermahlen wird

Der Begriff „steinvermahlen“ klingt anschaulich, doch letztlich zählt für den Einkäufer das Ergebnis in der Tasse oder Rezeptur. Die Mahlmethode kann die Pulverbeschaffenheit zwar beeinflussen, anhand eines Fotos einer Steinmühle lässt sich jedoch nicht erkennen, ob ein Pulver leicht verklumpt oder für eine gleichbleibende Getränkezubereitung in der Gastronomie geeignet ist.

Die Pulverbeschaffenheit in der Praxis beobachten

Sieben Sie eine kleine Menge Pulver, rühren Sie es mit warmem Wasser zu einer dünnen Paste an und schlagen Sie es mit einem Chasen oder Milchaufschäumer auf. Notieren Sie, ob grobe Partikel sichtbar sind, ob die Paste mehrfach glattgestrichen werden muss und ob sich am Boden Reste absetzen. Für Latte-Zubereitungen empfiehlt sich ein Test mit einer festen Milchmenge; im Backbereich sollten Farbe und Aroma bei realistischer Temperatur und Rezeptur geprüft werden. Der Wert einer „feinen Mahlung“ unterscheidet sich je nach Verwendungszweck deutlich.

Bei Rückfragen an den Lieferanten kann neben der Mahlmethode auch nach Siebung, Feuchtigkeitsschutz der Verpackung, Charge und Prüfung gefragt werden. Nennt die Seite lediglich den Verfahrensnamen ohne Zuordnung zu Prüfdokumenten für das jeweilige Produkt, sollte dieser nicht als Qualitätsversprechen gewertet werden. Der Katalog von Jiang Rong Hao gliedert Matcha nach den Zwecken Purgenuss, Mixgetränke und Lebensmittelzubereitung; maßgeblich für das Mahlverfahren bleiben die jeweiligen Produktdaten.

Beim Bemustern sollte der Zeitpunkt des Öffnens festgehalten werden. Werden Proben nach längerer Lagerung an der Luft verglichen, könnten lagerungsbedingte Veränderungen fälschlicherweise der Mahlung zugeschrieben werden. Matcha-Produkte ansehen