Derselbe Matcha zeigt in klarem Wasser, in heißer Milch und im Backofen völlig unterschiedliche Eigenschaften. Die Bezeichnungen von Jiang Rong Hao – für Teezeremonie, für Getränke und für Speisen – beziehen sich vorrangig auf diese drei Verwendungszwecke; der Begriff „Grad“ stellt kein einheitliches Qualitätszertifikat für den europäischen Markt dar.
Pur, im Mixgetränk und beim Backen separat testen
Beim Aufschlagen mit reinem Wasser treten Aroma, feinherbe Bitterkeit und Löslichkeit des Pulvers unverfälscht zutage. Bei einem Latte lässt sich erst mit der im Ausschank genutzten Milchsorte, Süße und Eismenge beurteilen, ob der Teegeschmack erhalten bleibt. In Rührteig oder Cremes zählt das fertige Ergebnis statt des trockenen Pulvers: Erst die Farbe nach dem Backen und die Frage, ob das Teearoma gegen Zucker und Fett besteht, entscheiden über die Eignung.
Wer Pulver für ein Café auswählt, sollte Bechergröße und Rezeptur standardisieren und mehrere Testdurchläufe mit derselben Mustercharge durchführen; halten Sie Pulvermenge, Zubereitungszeit und Verkostungsergebnisse fest. Im Privathaushalt empfiehlt sich der Einstieg mit kleinen Packungsgrößen, um längere Lagerzeiten nach dem Öffnen zu vermeiden. Ob verschiedene Produkte in denselben Abpackungsmengen erhältlich sind, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Produktseite; Katalogangaben lassen sich nicht pauschal auf jedes Produkt übertragen.
Prüfen Sie bei der Auftragserteilung Charge, Prüfdokumente, Lagerbestand, Angebotswährung sowie anfallende Steuern im Empfängerland. Die Einteilung nach Verwendungszweck erleichtert die Vorauswahl, ersetzt jedoch weder das Verkosten von Mustern noch verbindliche Liefervereinbarungen. Die drei Matcha-Sorten vergleichen
